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Die meisten Landwirte in den Niederlanden bauen ihr Gemüse auf Steinwolle an. Das ist ziemlich seltsam, wenn man bedenkt, dass der Anbau auf Kokossubstrat viele Vorteile bietet. Peter Verberne muss das wissen. Der Paprika-Anbauer aus Horst in Limburg experimentierte vor einigen Jahren zum ersten Mal mit Kokos. Wüssten Sie gern das Ergebnis?

40.000 Wachstumsbeutel
Eine bessere Kontrollierbarkeit des Anbaus und eine möglichst niedrige Bewässerungsrate – mit diesen Zielen vor Augen entschieden sich Züchter Peter Verberne und sein Anbauleiter René Geurts vor fünf Jahren bewusst für Kokossubstrat. „Wir haben vorsichtig mit rund 1000 Kokosmatten begonnen. Inzwischen haben wir über 40.000 auf 8 Hektar”, erklärt Peter.

Sehr genaue Bewässerung
Verberne ist begeistert von den Bewässerungsmöglichkeiten mit Kokos. „Wenn Steinwolle etwas eintrocknet, bekommt man sie nicht mehr richtig feucht. Das Volumen ist im Grunde verloren. Aber Kokossubstrat kann sehr genau bewässert werden. So geben wir zu Tagesbeginn beispielsweise 150 Milliliter und dann immer kleinere Mengen bis sogar 25 Milliliter auf einmal. Aber meinen Pflanzen fehlt es an nichts. Man bekommt davon richtig starke Pflanzen.”

Die ersten Pflänzchen
Verberne: „Ich spare Wasser und Geld. Früher, als ich noch auf Steinwolle anbaute, musste jeder Kubikmeter Abwasser, der zurückfloss, desinfiziert werden. Das kostet Geld. Bei Kokossubstraten aber ist jeder Milliliter verwendbar.“ Bei der Kwekerij Verberne wird bewusst nicht zu früh im Jahr gepflanzt. „Anstatt zeitgleich mit Spanien auf dem Markt zu erscheinen, bieten wir unsere Ware direkt im Anschluss an.” Das Video zeigt, wie die neuen Paprikapflänzchen am 15. Januar in der Kwekerij Verberne gepflanzt wurden. Möchten Sie auch mit Kokosprodukten beginnen? Oder möchten Sie erst mehr darüber erfahren? Wir erzählen Ihnen gern mehr.

 

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