„Hier in Spanien werden die Vorschriften bezüglich der Verringerung des Wasserverbrauchs mit jedem Jahr strenger. Eine Herausforderung für Züchter.“ Das Wort hat Miguel del Toro Peters. Ihm gehört zusammen mit seinem Vater Famidan, Spezialist im Bereich der vollautomatischen Bewässerungssysteme. Es ist zu einem Großteil ihren innovativen Systemen zu verdanken, dass die Anzahl der Beerenobstzüchter in Spanien weiterhin zunimmt. Was sie tun, ist Folgendes:

Spanien entdeckt das Kokossubstrat

Im äußersten Südwesten Spaniens befindet sich die Provinz Huelva. Vor dreißig Jahren hatte hier noch niemand von Bewässerungssystemen gehört. Bis sich dort 1989 Carmelo del Toro niederließ. Er entwickelte nicht nur automatische Bewässerungssysteme, mit seinem Unternehmen Famidan führte er auch den Erdbeeranbau auf Substraten in Spanien ein. Das war 1996, und seitdem hat der Anbau von Erdbeeren und auch Himbeeren in Spanien einen Höhenflug erlebt.

Heidelbeeren auf Substraten

„Inzwischen finden Kokossubstrate hier sehr oft Anwendung. Seit kurzem sogar für Heidelbeeren“, sagt Miguel del Toro Peters. „Und da befinden wir uns mitten in der Experimentierphase. Für ein optimales Wachstum der Wurzeln und der Heidelbeerpflanze ist ein Präzisionsbewässerungssystem unerlässlich. Mit unseren Systemen werden schon gute Ergebnisse erzielt, aber wir entwickeln sie immer noch weiter. Dafür verwenden wir zweilagige Pflanzsäcke von Dutch Plantin. Wir waren so begeistert von diesem Produkt für Erdbeeren, dass wir Dutch Plantin gebeten haben, auch Pflanzsäcke für Heidelbeeren zu entwickeln.“

Steile Abhänge

Steht Spanien vor anderen Herausforderungen beim Anbau von Beerenobst als wir hier in den Niederlanden? Miguel weiß das bestimmt. „Wir haben hier etliche steile Abhänge. Es besteht die Gefahr, dass die Pflanzen in den unteren Bereichen zu viel Wasser abbekommen, während die ganz oben trocken stehen. Unsere Computersysteme sind denn auch maßgeschneidert. Fortschrittliche Überwachungssysteme überwachen die Bewässerung und regulieren die exakte Wassermenge, die jede Pflanze bekommt, egal wo sie steht.“

Sensoren

Diese Sensoren sind Miguel zufolge die Innovation schlechthin im Bereich der Bewässerung. „Sie messen ständig die Feuchtigkeit im Boden, in den Töpfen und den Substraten und steuern die vollautomatischen Bewässerungssysteme. So können wir eine optimale bedarfsorientierte Bewässerung garantieren, und alle Pflanzen bekommen exakt so viel, wie sie benötigen, ob sie jetzt unten im Tal oder ganz oben auf dem Berg stehen. Gleichzeitig sorgen wir so dafür, dass kein Wasser und kein Dünger vergeudet wird oder beispielsweise in tiefer gelegene Bereiche sickert. in Spanien werden die Vorschriften bezüglich des Wasserverbrauchs mit jedem Jahr strenger. Dies ist natürlich für jeden Züchter eine Herausforderung. Aber wir sind davon überzeugt, dass wir mit der Kombination aus Substraten und einem vollautomatischen Bewässerungssystem diesen Umweltanforderungen weiterhin stets entsprechen können.

Mehr Informationen: www.famidan.com.